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Mond

Auch der Mond bewegt sich nicht genau kreisförmig um die Erde, sondern beschreibt eine ellipsenförmige Umlaufbahn. Er hat einen Durchmesser von ca. 3500 km und ist damit nur ein winziges Staubkorn im Universum. Seine sich ständig verändernde Form hat die Menschheit seit jeher fasziniert und zu zahlreichen Sagen, Mythen oder auch nur kleinen Geschichten Anlaß gegeben.

Während die Sonne mit männlichem Bewußtsein in Verbindung gebracht wurde, ist der Mond immer als weiblich angesehen worden, denn auch der weibliche Zyklus geht wie der Mondzyklus über 28 Tage.

Die Göttinnen des Mondes werden auf vielfältige Art beschrieben, sind entweder launisch, dunkel und grausam, oder lebensspendend und gefühlvoll. Sie heißen Demeter, Hera, Artemis, Hekate oder Persephone. Selbst die Jungfrau Maria wurde früher häufig auf einer Mondsichel dargestellt.

Der Einfluß des Mondes auf die Erde und seine Bewohner ist nicht zu unterschätzen. Er ist wahrscheinlich für den Wechsel von Ebbe und Flut verantwortlich, und warum soll er dann nicht auch unsere Körpersäfte in Bewegung bringen können?

Für die astrologische Deutung ist sehr wichtig, in welchem Stadium er sich zur Zeit der Geburt befand. Der abnehmende Mond ist eine Zeit der Konzentration und der Sammlung; alle Energien richten sich nach innen, so daß also der Neumond den Höhepunkt dieser Entwicklung darstellt. Bei zunehmenden Mond passiert das Gegenteil: es ist die Zeit des Wachstums und der Äußerung der Gefühle, und wohl jeder ist bei Vollmond schon mal übermütig geworden oder war so unruhig, daß an Schlaf kaum zu denken war.

Im Horoskop repräsentiert der Mond, der dem Tierkreiszeichen » Krebs zugeordnet ist, das Unterbewußtsein des Menschen, seine Gemütslage, die Fruchtbarkeit, die schöpferische Energie, das Zuhause, die Familie, die Mutter und die Empfänglichkeit für die Stimmungen anderer Menschen. Man kann erkennen, ob jemand eher launisch oder emotional stabil seinen Weg geht.